Citybike dismounted

Nach unserer erfolgreichen Ankunft wurden die Citybikes natürlich professionell auseinandergenommen und auf Abnützungen/Schäden untersucht.

Man kann den Rädern wiederum nur eins attestieren: Unzerstörbar, diese Teile! Sämtliche Kugeln, da wo sie sein sollen, die Lager noch brav gefettet und selbst unser Sorgenkind: Die Hinternabe, in einem einwandfreiem Zustand (Durch die Hitze bei zuviel Bremsen mit der Hinterbremse hätte es passieren können, dass die Schmierung versagt).

Es war auf jeden Fall interessant „unserem Werksmechaniker“ Harald dabei auf die Hände zu schauen: In Rekordzeit ist die Achse zerlegt, geprüft und schongleich wieder zusammengebaut. Das gelbe Rad hat nun wieder einen Sattelspanner bekommen, die Kabel für das Rücklicht neue Kabelschuhe und der Ständer seine Gummikappe – voilá: das Citybike steht da wie neu (wobei ein bisserl geputzt werden, müssen sie noch 😉 )

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In Medien, les;)

Gestern war wohl Medientag für CBOG. Der Standard brachte den Radkasten online und darüberhinaus gab es noch eine eigene Fotostrecke – ziemlich cool!
Nachdem wir noch ein Shooting beim „Rad retournieren“ hatten, kam auch noch eine Presseaussendung von der Gewista.
Des weiteren nicht zu verachten der Fischundfleisch-Artikel vom Rotte – sehr lustig!
Jedenfalls hat diese Medienpräsenz den Blog ordentlich gepusht, so dass wir #15 Blog of the Day einheimsten – Augerl schau her!

Unten, Links:
derStandard Fotostrecke
derStandard Radkasten
vienna.at
gewista.at
fischundfleisch
radlobby.at

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CBOG 2015 – The Movie

Mittlerweile haben wir zwei Ankunftsbilder bekommen, welche wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Vielen Dank fürs Kommen und den tollen Empfang trotz Regenwetters. Für uns war es nicht so schlimm, wir waren den Sprühregen ja schon etwas gewohnt 😉
Außerdem hat der „william“ ein Citybike ohne Grenzen Video für uns geschnitten. Großes Lob, großes Danke! Obwohl wir sowohl einen Social-Media-, als auch Foto-Experten als Crew Mitglied haben, so ein Video hätten selbst alle unsere 8 Hände gemeinsam nicht geschafft 😉

Eine Woche CitybikeohneGrenzen – das Fa(hr)zit

Es hat ja doch im Vorfeld ein paar Skeptiker gegeben, doch uns vier Burschen war von Anfang an klar: Wir machen das, wir schaffen das! (Eine Stufe mehr als: Wir sind da, wir sind bereit!)

Jedenfalls waren die letzten sieben Tage am Sattel natürlich nicht immer lustig, dass der Spaßanteil aber haushoch überwogen hat, ist scheinbar über unseren Blog auch ganz gut rübergekommen;)

Wir können auf jeden Fall behaupten, dass die Wiener Citybikes nahezu unverwüstlich sind: Egal ob auf Asphalt oder über Stock und Stein, eine Wochentour mit 4x740km, ohne jegliches Service am Fahrrad machen zu müssen ist durchaus beachtlich! Da hilft einerseits natürlich der robuste Rahmen, andererseits die doch etwas knapp bemessene 3-Gang Nabenschaltung ordentlich mit und wir sind mittlerweile davon überzeugt, dass Schaum-Reifen die Reifen der Zukunft sein werden 😉
Verloren wurden lediglich zwei Plastikkapseln von den Ständern, ein Lichtkabel hatte sich gelöst und das Foto von der abgebrochenen Sattelstützenklemme habt ihr ja schon bewundern dürfen. Wobei da schon einiges an Gewalt im Spiel war, die Sattelstange war anscheinend zu gut eingefettet und damit sie nicht andauernd nachrutscht wurde sie mit aller Kraft angezogen/abgebrochen.

Da kommen unsere Körper fast etwas schlechter mit den Extrembedingungen klar: Die Apotheke in Lofer versorgte uns mit Voltaren-Gel und Schmerztabletten für diejenigen, wo der Schmerz schon da war, andere vertrauten auf Murmeltiersalbe (evtl. von Europas größten Murmeltierzoo 😉 ), wiederum andere brauchten gar nichts …
Nach dem einem Tag Abstand, sind jedoch nur mehr etwas beleidigte Knie sowie schwere Oberschenkel zu spüren.

Zum Abschluss möchten wir uns noch einmal bedanken, v.a. bei Hans-Erich Dechant und seinem Citybike-Team, welche uns das Projekt wirklich unkompliziert ermöglicht haben und für ihr Vorschussvertrauen.

Nicht zuletzt aber auch bei EUCH allen, fürs fleißige Mitlesen, -kommentiern und -verfolgen unseres Blogs. Nach einem anstrengenden Radltag war der tägliche Blogeintrag fast immer die letzte Hürde vorm ins Bett fallen. Eure anschließenden Reaktionen und die Neugierde über die folgende Zugriffsstatistik gab uns die nötige Motivation (und für manche Fahrer auch nötige Energie) einige Zeilen ins Tablet zu „streicheln“ 😉

Zum Schluss noch ein paar Zahlen und Fakten:
Insgesamt wurden nun 738km in knappen 37h runtergestrampelt, was einen exakten (also zumindest auf 2 Nachkommastellen gerundeten) Schnitt von 20km/h entspricht.
20km/h hört sich nicht allzu viel an, wenn man die 4876 Höhenmeter jedoch in Betracht zieht ist das durchaus respektabel. Die Maximalgeschwindigkeit lag bei 55,12km/h.
Die gesamte Route gibt es auch hier, dazu ist anzumerken, dass die letzten beiden Tage das GPS Signal sehr verrauscht war, deshalb haben wir die barometrischen 4876Höhenmeter und nicht deren 6806 von gpsies in unseren Statistiken angeführt.

Ein durchschnittlicher CBOG Tag hatte somit 105km, 697Hm in 5h16min Fahrzeit. Dabei verbrannte unser Proband-Christoph 2870kcal.

Da ein Tag bekanntlich länger als diese 5h16min dauert kann man sich überlegen was wir täglich „verdrückt“ haben. Der Durchschnitt würde hier etwa so aussehen:

  • Frühstück: Frühstückei od. Ham&Egss, 2-3 Gebäck mit Schinken/Käse, 1-2 süße Sachen, 1 Müsli, 1/2l OSaft, Tee/Kafee
  • Mittag: Suppe, Hauptspeise (etwa Schweinsbraten), Nachspeise (Topfen/Apfel-Strudel ganz oben auf der Liste), 3/4 doppelte Espressi ;), 1-1,5l Apfelsaft gespritzt
  • Abend: Suppe, Hauptspeise, Nachspeise, 2 saure Radler
  • dazwischen: Flüssigkeit mit Salz bzw. Mg-Tabletten (2l), 2-3 Riegel, Nussmixe

Demnach soll es auch Fahrer geben, die in dieser Woche, trotz aller Anstrengung nicht an Masse verloren habe, ganz im Gegenteil: Eine Woche: +3kg, Namen werden nicht genannt!

Der Blog wird sich demnach in nächster Zeit nicht mehr so häufig mit „nervigen“ Mails melden, falls es noch die eine oder andere Fotostrecke oder ähnliches gibt, werdet ihr es aber natürlich erfahren!

Desweiteren hoffen wir auch noch auf die Ankunftsbilder und sogar von einem Ankunftsvideo wird gemunkelt, sobald wir Material haben, gibts hierfür auch noch einen eigenen Eintrag. Ein letztes Danke hiermit noch für den tollen Empfang!

Statistik_CBOG

Citybike coming home

Liebe Fangemeinde,
es ist soweit, das Ziel beinahe erreicht, aber zurück zum heutigen Start:
Dieser war ja in Melk und wieder einmal hat die CBOG-crew keine Kosten und Mühen gescheut und hat versucht am gestrigen Abend, das Mysterium „Nach Melk zu telefonieren“ zu entschlüsseln. Der Kontakt mit den Eingeborenen war trotz Dolmetscherin ausgesprochen schwierig, das Ergebnis ist leider noch immer unklar, doch wir können berichten:
Selbst Melker telefonieren nach Melk!

Die Donaukilometer spulten wir gewohnt souverän herunter, ein kurzer Blick ans andere Ufer in Dürnstein und dann ging es weiter Energie tanken beim Atomkraftwerk Zwentendorf.

Danach ein paar übliche Schauer, beim gröbsten Donnerwetter fanden wir Unterstand unter einer Brücke  und Schwups-die-Wups, stand sie da, die Ortstafel „Wien“. Ob in Bregenz, Soizburg oder Metzling, nix is so schen wie da Summer in Wien!

Die Fakten zu Tag07:
114km, Bewegungszeit: 4h57min, Schnitt: 23km/h, 214Hm, 2945kcal
Gefahrene Route

Kilometer ohne Grenzen

Der heutige Tag wurde pünktlich um 8.05 gestartet, schließlich standen ja auch rund 130km am Programm!
Nach der traumhaften Bewirtung von Günter mit Steak und Käsekrainer am Vorabend, waren die ersten Kilometer ein Heimspiel!
Ohne Höhenmeter purzellten die Kilometer und im Nu waren wir schon auf der Fähre in Mauthausen. Bilder davon gibt es schon zu bestaunen, damit die Videos NOCH interessanter werden bedarf es evtl. etwas Nachbearbeitung.
Nachdem schon der vorletzte Tag angerissen war, wurden die Citybikes nun wirklich auf Herz und Nieren geprüft, schließlich haben sie ja Vorschusslorbeeren bzgl. ihrer Robustheit empfangen.
Die erste Aufgabe war (mit der richtigen Anfahrtsgeschwindigkeit) nur ein kleines Hindernis, um an einem Schranken vorbeizukommen, aber seht selbst!
Bevor die letzten 30km runtergehaxelt wurden bekamen wir noch eine Stärkung sowie anschließenden Begleitschutz eines treuen Fans: Martin II.
Dafür haben wir auch noch ein weiteres Suchbild für euch: Wer gehört nicht zur originalen cbog-crew?
Zu gewinnen gibt es ein wiederum für den schnellsten Kommentar ein „Martin-Trikot“!

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Suchbild2

Der Empfang war sensationell, aber das Wetter ließ sich davon leider nicht beeindrucken: Wir wissen nun was ein Wolkenbruch wirklich bedeutet!
Beim Stift Melk holten wir uns noch einmal göttlichen Segen, bevor die Citybikes die „Himmelspforten“ bergab rollten.
Den krönenden Abschluss bot uns der Wachauer Hof, welcher uns Asyl gewährte, in unserer verbindlich gebuchten Unterkunft fanden wir leider keinen Platz 😦

Die Fakten zu Tag06:
130km, Bewegungszeit: 5h57min, Schnitt: 22km/h, 200Hm, 3263kcal
Gefahrene Route